Ein kleiner Reisebericht zu unserer Jubiläumstour Sizilien.

Im Oktober waren wir zum 10. Mal mit einer netten harmonischen Gruppe von Fetzen-Fliegern im südlichsten Teil von Italien, in Sizilien unterwegs. Als Guides mit dabei die Fluglehrer Fredegar, Peter und das Fahrer-Local Dream Team Vincenzo und Davide.

In der allgemeinen Covid-19 Situation war die Anreise per RYANAIR spannender als die anderen Jahre. Dennoch, außer zweimal Stirntemperatur messen und natürlich strenger Maskenpflicht im Flughafen und im Flieger, war es eigentlich völlig unkompliziert und flüssiger als wir es in anderen Jahren schon erlebt hatten.

Die Wetterprognose passte auf den Punkt, eine Woche vorher hätten wir massiv mehr Wind erwarten dürfen. Gleich am ersten Tag konnten wir, sofort nach dem checkenin im schönen Agrotourismo, noch einen kleinen Einstandsflug am Lower Kometa machen. Hier konnte man lernen, das das Gefühl in einem frisch gepflügter Acker zu landen, eigentlich nicht viel anders ist als im Harsch-Schnee zu landen.
Die nächsten Tage sind wir dann an den Küstenfluggebieten bei Polina und Cevalu bei überwiegend sehr guten Flugbedingungen teilweise deutlich über eine Stunde in der Luft gewesen. Es ist immer wieder schön zu beobachten wie jeder der Teilnehmer nach wenigen Tagen sich auf seinem persönlichen Niveau deutlich steigert. Der Rückwärtsstart geht wieder flüssig, die ersten Flüge über eine Stunde werden absolviert, ein paar leichte Manöver geübt und auch mal kleine XC Strecken ein paar Hügel weiter von Startplatz weg ausprobiert. Dazu dann die sauberen kontrollierten Landungen an der Wasserlinie der Strandlandeplätze entlang wo wir das eine oder andere Landebier zischten :-).

Die nächsten Tage tummelten wir uns dann an den Startplätzen am Capo Calva. Auch hier waren die Flugbedingungen optimal, an einen Tag sogar vom Allerfeinsten was so geht in Sachen Küstenfliegen. 20 km/h Wind am Startplatz, ein breites Aufwind band, sanftes steigen teilweise bis weit übers Meer raus, so das geübte Flieger wirklich 30 m über Meeresspiegel vom roten Felsen am Landeplatz wieder bis ganz hoch zum Startplatz auf 350 MSL soaren konnten. Das bei tief stehender Sonne in bestem Licht, fast schon surreal.
Und dann, wenn der Schirm verpackt ist, man ein wenig am Stand wanderte oder in die salzigen Wellen stieg, schon wieder die Vorfreude auf die feinen Antipasti am Abend oder auf das Panoramafrühstück 400 m überm Meer mit Sicht auf den rauchenden Stromboli.
Ist das Leben schön…..

Gruß von Fredo und Peter



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